Um die Welt in 80 Tagen

Um die Welt in 80 Tagen

Der Jules Verne Roman “In 80 Tagen um die Welt” ist weltbekannt und schon unzählige Male verfilmt worden und gilt zurecht als eine der erfolgreichsten Filmvorlagen überhaupt. Es ist die Geschichte des exzentrischen englischen Gentleman Phileas Fogg, der sich mit seinem Diener “Passepartout” aufmacht, die Erdkugel aufgrund einer Wette innerhalb von 80 Tagen zu umrunden. Was damals noch völlig unvorstellbar gewesen ist, stellt uns heute vor keine allzu großen Herausforderungen mehr und die kleinen Weltembummler können dies nun mit “Um die Welt in 80 Tagen” ganz spielerisch erleben…

Weltumspannender Jewels-Klon

umdiewelt1Zunächst mal sei vorneweg gesagt, dass es sich bei “Um die Welt in 80 Tagen” nicht um ein Adventure handelt, wie man angesichts der Romanvorlage vielleicht vermuten könnte. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen “Jewels”-Klon. Wie auch beim Originalspiel geht es darum die bunten Spielsteine auf dem Spielfeld so anzuordnen, dass immer drei Steine nebeneinander die gleiche Farbe besitzen. Dann löst sich diese Formation auf und ein warmer Punkteregen ergießt sich auf das Spielkonto des Weltenbummlers.

umdiewelt2Die Story rund um Fogg und seine Weltreise wird anhand kleiner Passagen zwischen den Spielen vorangetrieben und so reist man von England aus in andere Teile der Welt. Dabei ändert sich stets das Hintergrundbild und auch die Musik bleibt davon nicht unberührt. Im Spiel selbst muss man bestimmte Artefakte eines gesuchten Gegenstands aus dem Spielfeld freibekommen, indem man die Objekte an den unteren Spielfeldrand befördert, wo sie dann herunterfallen. Durch das geschickte zusammenfügen der bunten Spielsteine kann man dafür sorgen, dass die Artefakte immer weiter nach unten kommen, bis sie herausfallen und am linken Bildschirm (man hält die DS bei dem Spiel hochkant) zusammengesetzt werden.

Grafik und Sound

umdiewelt3Optisch weiß “Um die Welt in 80 Tagen” durchaus zu gefallen, auch wenn die Möglichkeiten der NDS nicht ganz ausgeschöpft wurden. Die Spielsteine, die Hintergrundbilder und die Texte zwischen den Levels sind zwar ordentlich umgesetzt, könnten aber noch detailverliebter sein. Die wenigen Animationen sind dafür ebenfalls nett anzusehen und passen sich dem Look&Feel des Spiels gut an.

Wie schon erwähnt gibt es wechselnde Hintergrundmelodien, die sich immer der jeweiligen Reisestation anpassen. Die Musik ist dabei nicht nervend, sondern hält sich wohltuend im Hintergrund. Die Soundeffekte sind gelungen.


Fazit

71
(Redaktion)


Screenshots



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