Cars – Race-O-Rama
Lightning McQueen ist wieder da. Knapp drei Jahre ist es da schenkte uns Pixar mit “Cars” einen Animationsfilm rund um das sprechende, rote NASCAR-Auto und seine Freunde. Immerhin bekam sogar Michael Schumacher eine kleine Sprechrolle als rasanter Ferrari. Nun bringt THQ mit “Cars – Race-O-Rama” ein unterhaltsames Rennspiel für die verschiedensten Systeme auf den Markt und wir haben uns die NDS Version mal genauer angesehen…
Cars – Race-O-Rama
“Race-O-Rama” ist der Name einer Rennserie auf die sich Lightning McQueen und Chick Hicks vorbereiten. In einem kleinen Tutorial in der Fahrschule für Rennfahrer lernt man zunächst mal die Steuerung kennen. Gesteuert wird der Bolide mit dem Steuerkreuz, mit A wird beschleunigt, gebremst mit B und Spünge kann man mit der rechten Schultertaste vollbringen. Ein zuschaltbarer Boost gehört natürlich auch in jeden ordentlichen Rennwagen der verbirgt sich hinter der X-Taste. Nach einigen Runden im Tutorial hat man dann die Steuerung auch schnell raus und darf sich gegen andere KI-Gegner auf die Strecke wagen.
Dabei kommen einem die Erkenntnisse aus dem Tutorial gelegen, denn die Streckenführung ist anfänglich noch ganz easy, aber mit zunehmender Spieldauer werden die Strecken immer gemeiner. Abkürzungen und Sprünge sind bald an der Tagesordnung und so heisst es wie so oft im Leben: “Übung macht den Meister”. Streckenkenntnis ist in jedem Falle von Vorteil, denn die Gegner sind keinesfalls lahme Krücken, sondern geben durchaus vernünftig Gas, so daß es desöfteren zu Kopf-an-Kopf-Entscheidungen kommt. Auch ein drahtloses Multiplayerspiel mit 2 bis 4 Spielern ist möglich, auch mit nur einer einzigen Karte.
Im “Markt” kann man mit gesammelten Schraubenschlüsseln, die immer wieder auf der Strecke zu finden sind, diverse Add-Ons einkaufen. Von Rädern & Felgen über die Lackierung bis hin zu aufblasbaren Reifen reicht die Sammlung an möglichen Tuning-Mitteln. So kann man Lightning McQueen nach und nach immer weiter “pimpen” und die junge Kundschaft lernt gleich mal, wie es sich mit 18 dann anfühlt.
Grafik und Sound
Die Optik bei “Cars – Race-O-Rama” weiss durchaus zu gefallen, auch weil es gelungen ist die Optik des Films gut ins Spiel zu portieren. Das Streckendesign der insgesamt 20 Strecken ist einfallsreich und bietet genügend Stoff für unterhaltsame Runden. Insgesamt wirken Strecken und Akteure jedoch etwas pixelig und wenig detailliert. Dass die NDS allerdings keine portable Version der Wii ist dürfte sich herumgesprochen haben und so kann man unter dem Strich nur ein Lob an die Macher aussprechen, die die Herausforderung eines Arcade-Racers auf der NDS angenommen und gut umgesetzt haben.
Der Soundtrack passt gut zum Spiel und lockere Sprüche von McQueen lockern das Spielgeschehen immer wieder situationsabhängig auf. Leider wiederholen sich diese Sprüche schon nach kurzer Zeit, was mit der Zeit ein wenig nervt. Die Soundeffekte sind cartoon-artig und passen sehr gut zum Spiel.
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